- flexibel und bedürfnisorientiert -


© Pia Brüntrup 2017

Die Gliederung des Tagesablaufes, wie wir ihn am Gymnasium Hoheluft im Augenblick realisieren, hat sich als tragfähig erwiesen. Wir haben uns entschieden ein integratives Konzept umzusetzen, bei dem wir als Schule die Bereiche Unterricht, Fördern und Fordern und auch die Freizeitgestaltung als Gesamtaufgabe begreifen. Als Schule gehen wir dabei auf die individuellen Bedürfnisse unserer Schüler*innen ein. Der Landgang ermöglicht es, außerschulische Aktivitäten wie das Fußballtraining oder den Klavierunterricht im gebundenen Ganztag zu realisieren.



Für die Gestaltung des Alltags sind für uns folgende Aspekte von Bedeutung:

  • Ein kluger Wechsel von Belastung und Entlastung, von Unterricht und freier Zeit sowohl bezogen auf die Woche als auch auf den Tag
  • Schulisches Lernen und Freizeit werden, soweit es sinnvoll und möglich ist, deutlich voneinander getrennt. So wird bei den Jahrgängen 5-7, abgesehen vom Vokabellernen und von der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, auf klassische Hausaufgaben verzichtet (eva). Bei den Großen sind die Notwendigkeiten anders gelagert (Studienzeit)
  • Das Wiederholen von Unterrichtsstoff und das Einüben von Arbeitsroutinen sind im Schulalltag fest verankert.
  • Eine Lernunterstützung der Kinder durch die Eltern wird nicht vorausgesetzt. Aber da, wo sie stattfinden kann, ist sie im Sinne einer gemeinschaftlichen Begleitung der Kinder, erwünscht.
  • Es werden möglichst wenige Unterrichtsfächer pro Tag unterrichtet.
  • Um Spannung und Entspannung zu ermöglichen, wird ein ausgewogener Wechsel von überschaubaren Zeiteinheiten mit lohnenden Pausen vorgegeben.
  • Neben Zeiträumen, in denen die Leistung der Schülerinnen und Schüler bewertet wird, gibt es beurteilungsfreie Lernphasen. Alle Beteiligte wissen, wann jeweils das Lernen und wann das Leisten im Mittelpunkt steht.
  • Wir arbeiten mit einer Stundenanordnung, die Projektunterricht befördert. Andererseits achten wir darauf, fachliche Notwendigkeiten zu berücksichtigen. Zum Beispiel werden die Fremdsprachen in kleineren Einzelpaketen sinnvoll auf die Woche verteilt.



Landgang

Unsere Schüler*innen sind vielseitig interessiert und engagieren sich auch außerhalb der Schule in Vereinen, Organisationen und Musikschulen. Wir wollen den Schüler*innen daher die Möglichkeit geben, ihren Hobbies – trotz gebundenem Ganztag – nachzugehen. Der sogenannte „Landgang“ ermöglicht dies. Durch die regelmäßige Teilnahme an einem externen Bildungsangebot kann durch die Sorgeberechtigten „Landgang“ beantragt werden. Der Unterricht endet dann am Freitag spätestes um 13:30 Uhr. Externe Bildungsangebote sind die Mitgliedschaft in Sportvereinen, der Besuch einer Musik- oder Sprachschule, etc. sowie die regelmäßige Teilnahme einer AG im Ganztag. Das Bildungsangebot muss nicht am Freitag zwischen 13:30 bis 15:30 absolviert werden, sondern kann im Wochenverlauf - außerhalb der Unterrichtszeiten - von den Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden. Schüler*innen, die nicht den Landgang nutzen, nehmen in der Zeit an der „Ankerzeit“ in der Schule teil.



Anker-Zeit (Kernzeitbetreuung)

Täglich - außer mittwochs und freitags - ist grundsätzlich Unterricht von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Bei Bedarf können Schüler*innen von ihren Sorgeberechtigten für die „Ankerzeit“ angemeldet werden und so eine ganztägige Betreuung bis 16 Uhr erhalten. Folgende Ankerzeiten werden angeboten: Mittwochs und freitags von 13:30 bis 16:00 Uhr und an den anderen Tagen von 15:30 bis 16:00 Uhr. Je nach Teilnehmerzahl und – interesse gibt es in der Ankerzeit verschiedene Angebote – von Sport, Spiel und Spaß bis zum gemeinsamen Lernen. An- und Abmeldeformulare finden sich im schulinternen Bereich unter „Downloads.“